Welche Matratze bei Rückenschmerzen?

Bei Seitenschläfern kann es zu Schmerzen im Rücken kommen wenn die gewählte Matratze nicht an den richtigen Stellen entlastet.
Rückenschmerzen bei Seitenschläfern

Abends gehen Sie ohne Schmerz ins Bett und wachen am nächsten Morgen mit Rückenschmerzen auf. Die Matratze ist oftmals jedoch nur einer von mehreren Faktoren, welche diese Schlafstörung verursacht. Betrachten wir dieses Thema ganzheitlich, nur so können Sie eine dauerhafte Verbesserung Ihres Schlafes erzielen.

Aktualisiert am 16.04.2019

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Rückenschmerzen entstehen häufig bei langem Sitzen

Beginnen wir zunächst bei Ihrem Alltag, auch wenn Sie Ihren Rücken nur morgens spüren. Verbringen Sie viel Zeit – möglicherweise berufsbedingt – im Sitzen? Eine einseitige und somit schlechte Haltung tagsüber fördert die Erholungsphase in der Nacht nicht. Ungenützte Muskeln verkümmern und eine dauerhaft einseitige Haltung belastet die Bandscheiben. Zum Ausgleich raten wir regelmäßig Sport zu betreiben und die Muskulatur aufzubauen. Ein fitter Körper erleichtert Ihren Tagesablauf und verbessert Ihren Schlaf.

Bewusste und richtige Ernährung hilft, Ihren Schlaf entscheidend zu verbessern. Auch wenn spezielle Matratzen für übergewichtige Personen entwickelt werden, ist es ratsam das Problem an der Wurzel anzugehen: Neben Bluthochtruck und Diabetes bringen eine falsche Ernährung und Übergewicht eine Belastung bis hin zu den Bandscheiben Ihrer Wirbelsäule mit sich. Verbessern Sie Ihren Schlaf durch eine dauerhaft gesündere Ernährung.

Schonende Matratze bei Rückenschmerzen

Um Ihren Schmerz im Rücken entscheidend zu lindern oder vollständig aufzulösen, ist natürlich auch Ihre Matratze von entscheidender Bedeutung. Vorsicht ist bei der Wahl der Matratze geboten: Ein von Schmerz geplagter Kunde ist oft ein gefundenes Fressen für die Industrie und den Verkäufer aus dem Handel. Wir sind überzeugt, dass nicht der Preis Ihrer Matratze für Ihren erholsamen Schlaf verantwortlich ist. Entscheidend ist, dass Ihre Matratze individuell zu Ihnen passt. Wir von Edelweich, verstehen unter der „passenden Matratze“ ein maßgeschneidertes Produkt, ähnlich wie bei einem maßgefertigtem Hemd oder einem Schuh. Das beginnt bei Ihren individuellen Körperabmessungen und geht bis zu Ihren persönlichen Schlafgewohnheiten.

Rückenschonende Matratzen fördern den erholsamen Schlaf

Ausreichend Schlaf ist für den unseren Organismus und unseren Bewegungsapparat unerlässlich, um sich zu erholen. Besonders für die Wirbelsäule ist es wichtig, die Strapazen des Tages in der Nacht abzubauen. Die einzelnen Bandscheiben brauchen einige Stunden Entlastung, um für den kommenden Morgen wieder stark zu sein. Oftmals fördert die falsche Matratze eine ungünstige Schlafhaltung, weshalb sich die Wirbelsäule nicht entspannt. Die Folgen sind schlechter Schlaf ohne Erholung oder gar Schmerzen, welche sich meist morgens beim Aufstehen bemerkbar machen. Wie ist jedoch eine rückenschonende Matratze aufgebaut?

Bestimmen Sie Ihren Härtegrad

Die ideale, rückenschondende Matratze ist für Ihren Körperbau nicht zu weich, aber auch nicht zu hart. Mit der richtigen Härte passt sich eine Matratze an Ihre Konturen an. Ist die Matratze zu hart, können manche Körperzonen nicht ausreichend Unterstützung finden. Auch im Schlaf versuchen Sie, dem entgegenzuwirken und spannen deshalb einzelne Muskeln an. Dies verursacht Verspannungen und Schmerzen. Ist die Matratze hingegen zu weich, versinken Sie förmlich. Das mag im ersten Moment bequem wirken, führt aber zu Fehlhaltungen. Ebenfalls für Fehlhaltungen sorgen alte und durchgelegene Matratzen.

Oft bestimmt das eigene Gefühl den Härtegrad unserer Matratze. Viele Menschen wissen, ob sie lieber hart oder weich liegen. Fällt Ihnen diese Entscheidung eher schwer, so sollten Sie Ihren passenden Härtegrad durch Ihr Körpergewicht bestimmen. Neigen Sie eher zu Übergewicht, so wird eine harte Matratze besser auf Ihren Körper eingehen. Sind Sie eher schlank, dann wird eine weiche Matratze die Konturen Ihrer Wirbelsäule besser aufnehmen. Bei Normalgewicht, entscheiden Sie sich am besten für einen mittleren Härtegrad.

Denke Sie an Ihre Schlafgewohnheiten

Durch die Wahl des richtigen Härtegrades können Sie Ihren Schlaf maßgeblich verbessern. Entscheiden Sie sich überdies für eine rückenschonende Matratze, welche auf Ihren persönlichen Schlaftyp eingeht, könnte das Ihren Schlaf auf eine ungeahnte Stufe der Erholung bringen.

Wir unterscheiden zwischen Seiten-, Rücken,- und Bauchschläfern. Auch wenn Sie sich in der Nacht häufig in unterschiedliche Positionen drehen, hat jeder von uns eine bestimmte Präferenz. In welcher Position schlafen Sie am liebsten ein? Matratzen, welche Ihre Schlafgewohnheiten berücksichtigen, unterscheiden sich wesentlich im Aufbau einzelner Zonen. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter.

Bei Seitenschläfern kann es zu Schmerzen im Rücken kommen wenn die gewählte Matratze nicht an den richtigen Stellen entlastet.
Rückenschmerzen bei Seitenschläfern
Je nach Schlafposition kann es zu Schmerzen in unterschiedlichen Bereichen kommen.
Rückenschmerzen bei Rückenlage und Bauchlage

Das passende Kopfkissen

Das Kopfkissen leistet Unterstützung im Bereich Ihres Nackens. Es überbrückt die Lücke zwischen Kopf und Schulter. Darum ist neben einer rückenschonenden Matratze auch Ihr Kopfkissen von entscheidender Bedeutung. Für Rücken- und Bauchschläfer empfehlen wir ein eher niedriges Kissen. 7 cm Kissenhöhe haben sich bei zonenbetonten Matratzen als sehr empfehlenswert erwiesen. Bei Seitenschläfern ist eine größere Distanz zwischen Kopf und Schulter zu überwinden. Darum brauchen Seitenschläfer ein etwas höheres Kissen. Unserer Erfahrung eignen sich 10 cm hohe Kopfkissen optimal, um die Nackenwirbel zu entlasten.

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